WP-Blöcke und Gebrauch

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Meine Unterhaltung mit Gemini über WordPress-Blöcke

Kannst du mir eine Liste erstellen, welche Blöcke in WordPress am wenigsten benutzt werden, wenn ich ein Blocksystem verwende z.B. TT4 oder TT5?

Das ist eine spannende Frage. Bei modernen Block-Themes (wie Twenty Twenty-Four oder Twenty Twenty-Five) ändert sich die Nutzung von Blöcken radikal. Weil diese Themes auf Vorlagen (Patterns) und ein globales Design setzen, werden viele traditionelle Blöcke schlichtweg überflüssig oder blind ignoriert.

Hier ist eine Liste der am seltensten genutzten WordPress-Blöcke in der Ära von TT4/TT5, aufgeteilt nach Kategorien, und warum sie im digitalen Staubkorb landen.

1. Die “Sinnlos geworden”-Blöcke (Durch Patterns ersetzt)

In modernen Themes baut man Seiten nicht mehr Block für Block (Überschrift + Text + Bild) auf. Stattdessen klickt man auf “Vorlagen durchsuchen” und fügt fertige Sektionen ein. Dadurch werden folgende Blöcke kaum noch einzeln angefasst:

  • Mehr (More-Block): Früher essenziell, um auf Blog-Übersichtsseiten den Text nach dem ersten Absatz abzuschneiden. Bei TT4/TT5 wird das elegant über den Auszug-Block (Excerpt) im Query-Loop geregelt. Der klassische “Mehr”-Block ist fast komplett tot.
  • Abstandsseparator (Spacer): Früher hat man Abstände zwischen Elementen mit diesem Block erzwungen. Heute nutzt man dafür die Padding- und Margin-Einstellungen (Innen- und Außenabstände) direkt in den Block-Gruppe-Einstellungen oder den Design-Werkzeugen. Das hält den Code sauberer.
  • Seitenumbruch (Page Break): Gedacht, um extrem lange Artikel in mehrere Seiten zu unterteilen (“Weiter zu Seite 2”). In Zeiten von endlosem Scrollen und kompakten Inhalten nutzt das so gut wie niemand mehr.

2. Die Widget-Relikte (Veraltet durch Full Site Editing)

Früher gab es die “Widgets”-Sektion für die Sidebar. Gutenberg hat diese Widgets in Blöcke verwandelt, aber in modernen Block-Themes sind sie meistens fehl am Platz, weil ihr Design oft altbacken ist.

  • Archive & Kategorieliste: Diese Blöcke klatschen einfach eine unformatierte Liste aller Monate oder Kategorien hin. Heute baut man dafür lieber eine schicke, visuelle Grid-Übersicht mit dem Query-Loop-Block.
  • Neueste Kommentare: Wird auf modernen Websites aus Design- und Datenschutzgründen (DSGVO) kaum noch im Layout verbaut.
  • Tag-Wolke (Tag Cloud): Visuell ein Albtraum aus den 2010er Jahren. Große und kleine Wörter wild durcheinander – in modernen, minimalistischen Designs wie TT5 sucht man die Tag-Wolke vergeblich.

3. Die “Spezialisten”, die fast nie gebraucht werden

Es gibt Blöcke, die so spezifisch sind, dass 95 % aller Standard-Websites sie niemals öffnen.

  • Verse: Ein Block speziell für Gedichte, der Zeilenumbrüche und Abstände exakt beibehält. Außerhalb von Literatur-Blogs komplett ungenutzt.
  • Preformatierter Text: Ähnlich wie der Code-Block, aber für Text, bei dem jede Leerzeile und jedes Leerzeichen exekt so bleiben muss, wie es getippt wurde. Extrem selten im Einsatz.
  • Suchen (Search): Zwar wichtig, wird aber in der Regel einmal im Header oder Footer des Themes verbaut (oft schon im TT4/TT5-Template drin) und danach vom Nutzer nie wieder als einzelner Block angefasst.

4. Die Social-Media-Einzelgänger

WordPress bietet für fast jede Plattform einen eigenen Einbettungs-Block (Embeds).

  • Plattform-Leichen: Blöcke für Dienste wie Tumblr, Kickstarter, Scribd oder Pocket Casts.
  • Warum sie ignoriert werden: Die meisten Nutzer kopieren einfach die URL (z. B. eines YouTube-Videos oder Tweets) und fügen sie direkt in den Editor ein. WordPress erkennt das automatisch und wandelt es um. Man muss den spezifischen Block also gar nicht erst in der Liste suchen.

Zusammenfassung: Warum ist das so?

Der Trend geht zum “Container-Denken”: > Wer TT4 oder TT5 nutzt, arbeitet meistens mit den Blöcken Gruppe (Group), Spalten (Columns) und Stapel (Stack), um Layouts zu bauen, und füllt diese mit Überschrift, Absatz, Bild und Button.

Fast alle anderen der über 90 verfügbaren Blöcke führen in der Praxis ein Schattendasein. Wenn du deine Block-Auswahl übersichtlicher gestalten willst, kannst du ungenutzte Blöcke übrigens im Block-Manager (oben rechts über die drei Punkte im Editor) einfach komplett deaktivieren!


Welche Blöcke werden am meisten gebraucht in WordPress?

Wenn wir uns die Nutzung von Block-Themes wie TT4 oder TT5 ansehen, lässt sich die Liste der am meisten genutzten Blöcke auf ein Kerngerüst reduzieren. Statistiken und die Praxis zeigen, dass rund 80 bis 90 % einer modernen Website aus nur etwa 10 Basis-Blöcken bestehen.

Man unterscheidet hierbei vor allem zwischen Inhalts-Blöcken (die den Text und die Medien liefern) und Layout-Blöcken (die das Gerüst halten).

Hier sind die absoluten Spitzenreiter in WordPress:

1. Die Inhalts-Könige (Ohne sie geht gar nichts)

Diese Blöcke benutzt du bei fast jedem einzelnen Klick im Editor, um die eigentlichen Informationen auf die Seite zu bringen.

  • Absatz (Paragraph): Der unangefochtene Platz 1. Jedes Mal, wenn du einfach losschreibst oder die Enter-Taste drückst, erstellt WordPress automatisch diesen Block.
  • Überschrift (Heading): Essenziell für die Strukturierung deiner Inhalte (H2, H3, H4) und extrem wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).
  • Bild (Image): Das primäre Medien-Element. Egal ob Logo, Beitragsbild im Text oder Teaser – der Bild-Block ist auf fast jeder Unterseite mehrfach vorhanden.
  • Button: In Zeiten von modernen Themes extrem wichtig geworden. Jedes “Mehr erfahren”, “Jetzt kaufen” oder “Kontakt aufnehmen” wird heute über den Button- (oder Buttons-)Block gelöst.

2. Die Layout-Helden (Das unsichtbare Gerüst)

In Themes wie TT4/TT5 baust du keine starren Tabellen mehr. Diese drei Blöcke steuern, wie deine Website auf dem Desktop und auf dem Smartphone aussieht:

  • Gruppe (Group): Der wichtigste Container-Block überhaupt. Er fasst mehrere Blöcke zusammen, damit du ihnen eine gemeinsame Hintergrundfarbe, einen Rahmen oder ein einheitliches Padding (Innenabstand) geben kannst.
  • Spalten (Columns): Wird standardmäßig genutzt, um Inhalte nebeneinander anzuordnen (z. B. eine 3-Spalten-Übersicht für Leistungen oder Teaser-Boxen).
  • Zeile / Stapel (Row / Stack): Diese Blöcke gehören zur Gruppe-Familie. Sie ordnen Elemente automatisch entweder horizontal (Zeile, perfekt für Logos nebeneinander) oder vertikal (Stapel, perfekt für Text untereinander) an und sorgen dafür, dass das Layout auf dem Handy mobiloptimiert (responsive) bleibt.

3. Die dynamischen Funktionsträger

Diese Blöcke erwecken deine Seite zum Leben, indem sie Inhalte automatisch aus der Datenbank ziehen:

  • Navigations-Block: Sitzt im Header deines Themes. Seit dem Full Site Editing (FSE) steuerst du dein Hauptmenü direkt über diesen Block. Er wird zwar selten neu erstellt, aber auf jeder einzelnen Seite deiner Website geladen.
  • Abfrageschleife (Query Loop): Das Herzstück von Blog- und Übersichtsseiten. Dieser Block zieht automatisch deine neuesten Blogbeiträge oder Produkte und listet sie auf. In TT4 und TT5 basieren fast alle Archiv-Vorlagen auf der Abfrageschleife.
  • Listen-Block (List): Einfache Aufzählungszeichen (*) oder nummerierte Listen werden nach wie vor extrem häufig für die Lesbarkeit von Texten genutzt.

Die Top-Kombination in der Praxis

Der Standard-Workflow: Ein moderner Seitenabschnitt in TT5 sieht fast immer so aus: Gruppe (Container)Spalten (Layout)Überschrift + Absatz + Button (Inhalt).

Wenn du diese Handvoll Blöcke beherrschst, kannst du bereits 95 % aller Layouts in modernen WordPress-Themes fehlerfrei nachbauen.


Wie kann man einzelne Blöcke im Design anpassen?

In modernen Block-Themes wie Twenty Twenty-Four (TT4) oder Twenty Twenty-Five (TT5) hast du zwei grundlegende Wege, um das Design von Blöcken anzupassen: lokal (nur für einen bestimmten Block auf einer Seite) oder global (für diesen Block auf der gesamten Website).

Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du das Beste aus dem Editor herausholst.

Methode 1: Einzelne Blöcke lokal anpassen (Rechte Seitenleiste)

Wenn du einen Block anklickst, öffnet sich auf der rechten Seite das Einstellungs-Panel. Seit WordPress 6.x ist dieses Panel extrem mächtig geworden.

1. Die Werkzeug-Leiste am Block

Sobald du einen Block (z. B. eine Überschrift) anklickst, erscheint direkt darüber eine kleine schwebende Leiste. Hier änderst du die Grundlagen:

  • Die Ausrichtung (linksbündig, zentriert, weite/volle Breite).
  • Textformatierungen (Fett, Kursiv, Verlinkungen).
  • Den Block-Typ (z. B. einen Absatz in eine Überschrift umwandeln).

2. Das Einstellungs-Panel (Rechts)

Klicke ganz oben rechts auf das Zahnrad-Symbol, um die Seitenleiste zu öffnen. Hier findest du meistens zwei Tabs:

  • ⚙️ Einstellungen: Spezifische Optionen für den Block (z. B. die HTML-Überschriftenebene H2/H3 oder die Anzahl der Spalten).
  • 🎨 Stile (Das Halbmond-Symbol): Hier passiert die Design-Magie.
Design-BereichWas du dort einstellen kannst
FarbeTextfarbe, Hintergrundfarbe und Linkfarbe (auch Farbverläufe sind möglich).
TypografieSchriftgröße, Schriftart (Font), Zeilenhöhe und Buchstabenvorabstand.
AbmessungenInnenabstand (Padding) und Außenabstand (Margin) – damit steuerst du den Platz um deinen Block herum und machst den alten “Spacer”-Block überflüssig.
RahmenRahmenfarbe, Rahmenstärke und der Radius (abgerundete Ecken), was besonders bei Bildern und Buttons genial aussieht.

Methode 2: Blöcke global anpassen (Website-weite Stile)

Wenn du möchtest, dass jeder Button auf deiner Website standardmäßig abgerundete Ecken hat oder jede H2-Überschrift eine bestimmte Farbe trägt, passt du sie global an.

1)

Website-Editor öffnen

Über das Dashboard

Gehe im WordPress-Menü links auf Design → Editor. Klicke dann auf die Live-Vorschau deiner Seite, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen.

2

Das Stil-Menü öffnen

Oben rechts

Klicke ganz oben rechts auf das Stile-Symbol (ein Kreis, der halb schwarz, halb weiß ist). Es öffnet sich die globale Design-Leiste.

3

Zu ‘Blöcke’ navigieren

Ganz unten im Panel

Klicke im Stile-Panel auf den Punkt Blöcke. Du siehst nun eine Liste aller in WordPress verfügbaren Blöcke.

4

Block auswählen und designen

z. B. Button oder Überschrift

Wähle den Block aus, den du verändern willst (z. B. Button). Alle Änderungen, die du jetzt bei Farbe, Typografie oder Rahmen vornimmst, gelten ab sofort für jeden Block dieser Art auf deiner gesamten Website. Klicke am Ende oben rechts auf Speichern.

Der Geheimtipp: Block-Stile (Styles) nutzen

Viele Blöcke bringen von Haus aus vordefinierte Design-Varianten mit, die du mit einem Klick aktivieren kannst. Ein Button kann so zum Beispiel von einer “Ausgefüllt”-Optik zu einer “Kontur”-Optik (nur Umrandung) umgeschaltet werden.

Du findest diese Optionen ganz oben im Einstellungs-Tab (Zahnrad) des jeweiligen Blocks unter dem Punkt Stile.

Pro-Tipp für Fortgeschrittene: Wenn dir die eingebauten Regler nicht reichen, findest du in der rechten Seitenleiste unter Erweitert fast immer das Feld Zusätzliche CSS-Klassen. Dort kannst du eigenen CSS-Code eintragen, um den Block völlig individuell zu stylen.


Möchtest du wissen, wie man eigene CSS-Klassen für Blöcke in TT5 anlegt?

Quelle

https://gemini.google.com/app/7ec2fac4417a0561?hl=de